Immer wieder lustig und eine Diskussion wert

Diese Geschichte, die wir im Netz aufgegabelt haben, ist bereits etwas älter, aber wir dürfen sie Ihnen auf keinen Fall vorenthalten. Wir geben zu, dass wir herzlich lachen mussten. Da Lachen bekanntlich schön ist, empfehlen wir Ihnen, vom Schicksal zweier Frauen aus dem Reich der Mitte zu lesen, die sich mit einer unerwarteten Nebenwirkung ihrer Schönheits-Operationen konfrontiert sahen. Nachdem wir uns in der Redaktion die Lachtränen aus den Augen gewischt und uns etwas beruhigt hatten, kam die Frage auf:

Wie weit darf eine Veränderung gehen?

Das ist eine Frage, über die man wohl stundenlang diskutieren kann. Jeder hat dazu seine ganz eigene Meinung. Jedenfalls gab das Thema “optische Veränderung durch plastische Chirurgie” schon Stoff für die spannendsten Krimis. In diesen Geschichten gelingt es dem einen oder anderen Schwerverbrecher, allein durch die Hilfe eines Chirurgen eine völlig neue Identität anzunehmen.

Möglich ist auch in der Realität vieles, aber ist es denn auch erstrebenswert? So manche Person, die vielleicht in der Kindheit schon wegen seiner abstehenden Ohren oder der markanten Nase gehänselt wurde, wird das auf Anhieb bejahen. Erfahrene Schönheitschirurgen berichten vielfach auch von Patientenwünschen wie: “Ich hätte gern den Mund von Angelina Jolie, den Po von Jennifer Lopez und den Busen von Pamela Anderson”.

In Wirklichkeit fühlt es sich aber schlussendlich vielleicht gar nicht so gut an wie erwartet, wenn man sich von seinen individuellen Merkmalen trennt und sich damit einem Ideal oder gar einem Prominenten anzupassen. Ein Stück weit ist Schönheit natürlich gewissen Idealen und auch den Gesetzen der Symmetrie unterworfen.

Was aber für ein Bauwerk oder ein Auto gilt, ist nicht wirklich auf den Menschen übertragbar. Schönheit im Sinne von Attraktivität eines Menschen ist die Summe aus vielen Attributen und manchmal sind es genau die kleinen, vermeintlichen Makel, die ihn subjektiv irgendwie schöner machen. Eine gravierende optische Veränderung ist ein kleiner Identitätsverlust. Manch einer ist vielleicht besser damit bedient, die Höckernase nicht zu begradigen, sondern den Höcker vielleicht nur ein bisschen zu verkleinern.

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